Wege in ein rauchfreies Leben

Wer sich mit dem Gedanken trägt, mit dem Rauchen aufzuhören, der investiert in die eigene Gesundheit und wird bereits in den ersten Tagen und Wochen eine enorme Veränderung spüren. Die meisten haben zunächst Angst vor den Folgen, die das Rauchen in den ersten Tagen mit sich bringt. Dabei sind diese Befürchtungen oftmals unbegründet – da der erste Schritt für die Rauchentwöhnung bereits folgenreiche Prozesse im Körper in Gang setzt.

Warum Raucher Angst vor der Entwöhnung haben?

Zu den häufigsten Begleiterscheinungen gehören bei starken Rauchern und jahrelangem Nikotingenuss vor allem Schlafstörungen, steigende Nervosität und Aggressivität. Zudem kommen Abgeschlagenheit, gesteigerter Hunger und allgemein schlechte Stimmung hinzu.

Bei einigen Aussteigern kommt es gar nicht zu diesen Begleiterscheinungen. Sie überstehen den Entzug ohne große Probleme. Eines mag an dieser Stelle wohl für Erleichterung sorgen. Nach den ersten 8 bis 10 Tagen reduzieren sich die Nebenwirkungen. Obendrein gibt es gleich mehrere Tricks gegen die leidigen Probleme vorzugehen.

Eines der wirkungsvollen Gegenmittel, die sich unmittelbar dämpfend auf schlechte Laune und intensives Rauchverlangen auswirken, zielen auf Bewegung und Sport.

Rauchentwöhnung über die E-Zigarette

Aus der deutschen Übersetzung der Public Health England Studie – kurz PHE – geht in der Kernaussage hervor, dass sich E-Zigaretten zu 95 % weniger schädlich auswirken als Tabak-Zigaretten. Angesichts der Tabakprodukte Direktive scheint diese Studie genau richtig zu kommen, gerade weil sich in der Diskussion um die Gesundheitswerte der Dampfer immer wieder die Geister scheiden. Hier lag der Fokus auf verschiedenen Szenarien, in denen das Dampfen selbst im schlechtesten Fall besser abgeschnitten hatte und Millionen Leben rettete.

Auf globaler Ebene sei das Rauchen der Tabak-Zigaretten für insgesamt 6 Millionen Todesfälle verantwortlich, mindestens 70 der 5.000 enthaltenen Chemikalien sind krebserregend. Im direkten Vergleich beinhalten die E-Zigaretten ein nikotinhaltiges Liquid, das sich im Verdampfer erhitzt, im Gegenzug aber nicht krebserregend sein soll. Raucher haben über das Dampfen also die Chance, ihr Tabakverlangen zu stillen, ohne dabei zum gewöhnlichen Glimmstängel zu greifen.

Eines dürfte feststehen: Ein tabakfreies Leben reduziert das Lungenkrebs-Risiko um die Hälfte und soll zudem ehemaligen Rauchern 10 Jahres ihres Lebens zurückgeben. Dies dürfte Ansporn genug sein, um über die E-Zigarette oder über einen vollständigen Verzicht den Weg in ein rauchfreies Leben zu finden.

Praktische Tipps, die bei der Rauchentwöhnung helfen

Zunächst macht es Sinn, den Verzicht auf Tabak auch dem Umfeld mitzuteilen, denn so können sich Angehörige und Bekannte auf den persönlichen Ausnahmezustand vorbereiten. Sie sind dann in der Lage, die leicht veränderte Stimmungslage hinzunehmen und können den direkten Kontakt mit anderen Rauchern im direkten Umfeld meiden.

Ob beim Plaudern, in Kombination mit Alkohol, bei Langeweile oder beim Treffen mit Freunden und Bekannten: Gerade die brenzligen Situationen gilt es, mit genügend Ablenkung anzugehen oder in extremen Fällen gerade in der ersten Anfangszeit zu meiden – viel zu groß ist die Gefahr, rückfällig zu werden. Auf jeden Fall kann es helfen, mehr zu trinken und vor allen Dingen Obst und Gemüse zu sich zu nehmen, um dem Körper und dem eigenen Verlangen etwas zu tun zu geben.

Es macht Sinn, mit anderen Betroffenen zu sprechen und sich mit Tipps und Hinweisen zu versorgen. So schafft man es nicht nur, sich selbst abzulenken, sondern geht gemeinsam durch die erste schwere Zeit. Ein rauchfreies Leben bringt für das Bewusstsein, den Geschmackssinn und die Vitalität entscheidende Vorteile, die Betroffene bereits in den ersten Tag verspüren.

Wer sich müde und abgespannt fühlt, sollte sich vor allen Dingen Fürsorge und Entspannung gönnen. Eine heiße Wanne, Duftkerzen, eine Tasse Tee oder Kaffee können Wunder bewirken und die ursprüngliche Entschlossenheit zurückbringen.

Wann ist der perfekte Zeitpunkt, mit dem Rauch aufzuhören?

Langezeitrauchern kann es helfen, vorab ein Tagebuch zu führen und die Zeiten, zu denen sie zur Zigarette greifen, aufzulisten. Zudem sollten Raucher vor allem bewusst an einem freien, stressfreien Tag den Schlusspunkt setzen. Andernfalls drohen hier schon die ersten Probleme, die dem Entschluss wohl zu schnell den Todesstoß versetzen.

Die Wohnung und das Haus gehören zur rauchfreien Atmosphäre, auch für angehörige Raucher ist diese Regel zu beachten. Zudem gehören alle Gegenstände, die vorab in direkter Verbindung mit dem Rauchen stehen, in die Mülltonne. Insbesondere die Kleidung, die nach Rauch riecht, sollte vollständig gereinigt werden, um ganz bewusst ein neues Leben zu beginnen.

Es ist schwer mit den alten Gewohnheiten zu brechen. So sollten die morgendlichen Rituale einen stimmigen Ersatz finden, die vorab durch eine Tabakzigarette stattfanden. Anstelle der morgendlichen Zigarette sollten Raucher in der Entwöhnung einfach ein anderes Ritual einführen – wie wäre es den Glimmstängel mit einem Apfel oder einem anderen gesunden Snack zu ersetzen.

Mehr Budget – Wünsche erfüllen

Nicht zuletzt die Einsparung und ein wachsendes Budget im eigenen Geldbeutel ist einer der entscheidenden Punkte für die eigene Motivation. Führen wir nur folgendes Rechenbeispiel an: Ein Starkraucher raucht am Tag ein Päckchen Zigaretten, das einen durchschnittlichen Preis von ca. 6 Euro entspräche. Dann entsteht ein Kostenaufwand von 42 Euro pro Woche und im Monat 180 bis 186 Euro. Allein im ersten Jahr spart dieser Ex-Raucher bis zu 2232 Euro. Nun sollte sich die Aufmerksamkeit auf das lenken, was man sich dafür leisten kann.

Mehr Lebensqualität durch eine gezielte Rauchentwöhnung

Es ist an der Zeit, auf den Tag, an dem ein Raucher seinem alten Leben den Rücken kehrte zu feiern, dies ganz bewusst wahrzunehmen und mit den Freunden auf diesen Schritt anzustoßen. Nur so ist es möglich, auf Dauer durchzuhalten und nicht in die alten Muster zurückzufallen. Unabhängig vom Alter lohnt es sich immer, mit dem Rauchen aufzuhören>, da der Körper, der Kreislauf, die Gesundheit und die Lebensqualität davon profitieren.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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