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Medizinische Notwendigkeit zur frühen Intervention der Gewichtszunahme

Medizinische Notwendigkeit zur frühen Intervention der Gewichtszunahme

Das Risiko von übergewichtigen Menschen eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden steigt kontinuierlich mit zunehmendem Übergewicht. Im Vergleich zu Menschen mit einem Normalgewicht ist es doppelt so hoch, bei schwer Adipösen steigt das Risiko bis auf das Zehnfache. Dieses Ergebnis zeigt, dass ein zu hohes bis viel zu hohes Körpergewicht noch deutlich gefährlicher ist als bisher angenommen.
Eine kürzlich in der Fachpublikation Lancet Public Health veröffentlichte Studie kam zu diesem erschreckenden Ergebnis. Die Daten zeigen, wie wichtig die weltweite Bekämpfung von Übergewicht ist, und erheben die Forderung nach einer wirkungsvollen, bevölkerungsweiten Prävention.
„Unser Gesundheitswesen allein konnte dieser Herausforderung bisher nicht wirkungsvoll begegnen, betont Professor Manfred James Müller, Vorstandsprecher des Kompetenznetzes Adipositas und Vertreter der Deutschen Adipositas Gesellschaft (DAG).
In dieser Studie vom Department of Epidemiology ans Public Health am University College London haben Wissenschaftler die Daten von 120.813 Männern und Frauen über mehr als zehn Jahre ausgewertet. Im zeitlichen Verlauf wurde klar, dass bereits eine Adipositas Grad 1 das Risiko für einen Diabetes mellitus, eine koronare Herzerkrankung oder einen Schlaganfall deutlich anhebt. Solange die Personen übergewichtig waren, verdoppelte sich das Risiko, aber wenn eine schwere Adipositas diagnostiziert wurde, stieg das Risiko bis auf das 15-fache.

Definition
BMI 25 bis 30 kg/qm liegt Übergewicht vor
BMI 30 bis 35 kg/qm handelt es sich um Adipositas 1. Grades
BMI 35 bis 40 kg/qm handelt es sich um Adipositas 2. Grades
BMI Anstieg > 40 kg/qm liegt schwere Adipositas 3.Grades vor

Solche Ergebnisse wie aus der Studie mit mehr als 120.000 Personen über einen Zeitraum von zehn Jahren unterstreichen die medizinische Notwendigkeit, alle Patienten mit Übergewicht und Gefäßerkrankungen frühzeitig hinsichtlich eines Diabetes mellitus zu untersuchen, warnte Müller und betonte die besondere Aufmerksamkeit für die drohenden Konsequenzen eines zu hohen Körpergewichts, indem die Entwicklung von Gefäßkrankheiten und Diabetes mellitus frühzeitig eruiert wird und rechtzeitige Intervention erfolgt.
Seit 1980 hat sich die Rate der Adipositas mehr als 70 Ländern verdoppelt , belegt Müller anhand einer Studie, die aktuell im New England Journal of Medicine vorgestellt wurde. Demnach befanden sich im Jahr 2015 insgesamt 107,7 Millionen Kinder und 603,7 Millionen Erwachsene im Kollektiv der Adipösen.
Weltweit wird von vier Millionen Todesfällen berichtet, die auf das Konto der Adipositas gehen. Bei 70 Prozent dieser Sterbefälle lag eine Herz-Kreislauf-Erkrankung als Ursache zugrunde. „Diese dramatische Entwicklung zeigt nach Müller die dringende Notwendigkeit einer bevölkerungsweiten, präventiven Gesundheitsförderung und Regulierung der ungesunden Lebensweise, um einen weiteren Anstieg dieser gewichtsabhängigen Erkrankungen zu stoppen.

Als wirkungsvolle Prävention sieht die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) folgende Erfordernisse:

- Steuersenkung für gesunde Lebensmittel mit geringer energiedichte

- Steuererhöhung für energiedichte Lebensmittelmit hohem Gehalt an Zucker, Fetten oder Salz

- Ein Werbeverbot für ungesunde Lebensmittel und Getränke an die Zielgruppe der Kinder

- Eine verpflichtende Kennzeichnung aller Lebensmittel, die für alle Bevölkerungsgruppen leicht verständlich ist und die Menge an Zucker, Fett oder Salz klar kennzeichnet

- Empfehlung für ein Ampelsystem auf den Nahrungsmitteln

Krankheiten & Symptome

Erkältung

Grippe

Halsschmerzen

Husten

ADHS

Adipositas

Adipositas; Diabetes

ADS

Akne

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Allergie

Allergische Rhinitis

Allergischer Schnupfen

Alzheimer

Angst

Angststörungen

Anorexia nervosa

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Arteriosklerose

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Arthrose

Arzneimittelunverträg …

Asthma

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Blähungen

Blasen- oder Lungenent …

Blasenschwäche

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Blutgerinnung

Bluthochdruck

Blutvergiftung

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Brustkrebs

Bulimie

Burnout-Syndrom

CED

Cervix Karzinom

Chronical Obstructive …

Chronisch Entzündlich …

Chronische Erkrankunge …

Chronischer Bronchitis

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Colitisulcerosa

COPD

Darmkrebs

Darmträgheit

Demenz

Depression

Depressionen

Depressionen; Diabetes

Dermatitis solaris acu …

Diabetes

Diabetes mellitus

Diabetischer Fuß

Diphtherie

Disstress

Durchblutungsstörung

Durchblutungsstörunge …

Durchfall

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Eisenmangel

Eiszapfen-Effekt

Entzündungen

Enuresis

Epilepsie

Erbrechen

Erektile Dysfunktion

Erektionsstörung

Erschöpfung

Erschöpfungssyndrom

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Fettleber

Fibromyalgie

Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

Fieber

Flugangst

Fraktur

Frühsommer-Meningo-En …

FSME

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Fußschmerzen

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Gebärmutterhalskrebs

Glaukom

Glykiertem Hämoglobin

Grauer star

Grippe Impfung

Grüner Star

Gürtelrose

Haarausfall

Haemophilus influenza …

Hämophilie

Hämorrhoiden

Harnwegsentzündungen

Harnwegsinfektion

Hausstaubmilbenallergi …

HAut

Hautabschürfungen

Hautausschlag

Hauterkrankungen

Hautflecken

Hautkrebs

Hepatische Encephalopa …

Hepatitis

Hepatitis A

Hepatitis B

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Herz

Herz-Kreislauf-Erkrank …

Herzinfarkt

Herzkrankheit

Herzphobie

Herzrhythmusstörungen

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Husten und Gliederschm …

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Jodmangel

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Leberkrebs

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Nasen-Nebenhöhlenentz …

Nebenhöhlenentzündun …

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Reizdarmsyndroms

Restless Legs Syndrom …

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Thrombosen

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Zöliakie

Zoster

Zukunftsangst

Zwangsstörungen

Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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