Adipositas

Ernährung ist effektiver Bestandteil von Prävention und Therapie

Ernährung ist effektiver Bestandteil von Prävention und Therapie

Eine wichtige Präventionsmaßnahme zahlreicher Volkserkrankungen besteht in einer gesunden Ernährung. Diese kann vor Übergewicht und Adipositas schützen, und ist dadurch eine Vorsorge für deren Begleit- und Folgekrankheiten. Dazu gehören Typ 2-Diabestes, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen und viele andere Organschädigungen.
Die Zahl der Menschen mit Übergewicht und Adipositas wächst von Jahr zu Jahr, meinte Professor Johannes Wechsler, Präsident des Bundesverbands Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM). Er begründet diese Entwicklung mit der signifikanten Veränderung des Lebensumfelds in den letzten Jahrzehnten, in denen das Nahrungsangebot immer größer und stets überall verfügbar wurde. Hinzu kommt die mangelnde körperliche Aktivität, wenn selbst kürzeste Strecken zum Einkaufen mit dem Auto erledigt werden, weil Treppen kaum noch genutzt werden und der Fahrstuhl bevorzugt wird. Daraus kann sich Übergewicht entwickeln, das sich heutzutage zu einem der größten Zivilisationsprobleme ausgebreitet hat.
Experten gehen davon aus, dass mehr als die Hälfte aller Krankheiten im 21. Jahrhundert mit einer ungesunden Lebensführung aus falscher Ernährung und fehlender Bewegung im Zusammenhang steht, so Professor Christian Löser, Kongresspräsident der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Chefarzt der Medizinischen DRK-Klinik Nordhessen in Kassel. „Die ernährungsmedizinische Intervention ist heute nicht mehr nur ein notwendiger Teil der Grundversorgung, sondern effektiver und integraler Bestandteil von ärztlicher Prävention und Therapie“. Davon profitieren nicht nur Patienten mit Übergewicht und Adipositas, sondern eine bedarfsgerechte Ernährungstherapie könnte die Entwicklung vieler Krebsarten positiv beeinflussen. Um auf die Relevanz dieser Thematik aufmerksam zu machen, soll auf dem Kongress ERNÄHRUNG 2018 eine gemeinsame Sitzung mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie stattfinden.

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Adipositas; Diabetes

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Durchblutungsstörunge …

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Fibromylagie

Fibromylagiesyndrom

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HAut

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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