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Taillenumfang als wichtigster Risikomarker

Der erhöhte Taillenumfang ist Ausdruck einer zu großen Ansammlung von viszeralen Fettmengen (Bauchfett) im Bauchraum (Abdomen), und dieser Wert kann das Risiko für eine Diabeteserkrankung deutlich besser vorhersagen als der bisher verwendete Body-Mass-Index. Dies geht aus unterschiedlichen Studien und aktuellen Forschungsergebnissen hervor.

Der Taillenumfang verlässt den Normbereich, wenn er bei Männern 102 cm und bei Frauen 88 cm überschreitet.

Ob die Verteilung der Fettmassen im Abdomen oder unter der Haut (subkutanes Fettgewebe) vermehrt vorliegt, wirkt sich vollkommen verschieden auf das Diabetesrisiko und die Gefahren für das Herzkreislauf-System aus.

Das mit dem viszeralen Fett, nicht aber mit den subkutanen Fettansammlungen, ebenfalls verbundene hohe Karzinomrisiko ist offensichtlich Ausdruck einer hohen biologischen Aktivität dieses Fettgewebes. So ist das die Organe umgebende Körperfett metabolisch wesentlich aktiver als das Unterhautfettgewebe, es setzt mehr Entzündungsmediatoren und Hormone frei, die für das Wachstum von Krebszellen bedeutsam sein können. Die Prognose für Krebserkrankungen bei Menschen mit großen viszeralen Fettgewebsmengen ist bekanntermaßen deutlich schlechter als diejenige für Karzinompatienten mit geringeren Fettmengen im Bauchraum. Zum Beispiel ist das Risiko für Prostatakrebs bei stark übergewichtigen Männern um 43 Mal höher, vergleichbar hoch ist auch das Risiko für ein Pankreaskarzinom, wie eine europaweit durchgeführte große Kohortenstudie, die European Prospektiv Investigation into cancer a nutrition, ergab. In dieser Studie wurden die Daten von mehr als 500.000 Teilnehmern ausgewertet.

Weil mit dem viszeralen Fettgewebe auch das Risiko für einen Diabetes und für Herz-Kreislauferkrankungen wie koronare Herzerkrankung, Herzinfarkt und Schlaganfall, steigen, ergibt sich daraus ein noch deutlich höheres Risiko. Die Sterblichkeit von Krebspatienten erhöht sich zum Beispiel, wenn gleichzeitig ein Diabetes vorliegt. So konnte die Auswertung von Patienten aus der Tumorchirurgie zeigen, dass die Sterblichkeit nach operativer Tumorentfernung mehr als 50 Prozent höher liegt, als bei stoffwechselgesunden Patienten, die wegen Darmkrebs oder Speiseröhrenkrebs in die Chirurgie eingeliefert wurden.

Es gibt Risikofaktoren, die man selbst nicht beeinflussen kann, etwa die genetische Ausstattung, die von den Eltern mitgegeben wurde. Übergewicht und hohe Fettmengen im Bauchraum sind aber hohe Risikofaktoren, die man selbst verbessern oder beseitigen kann. Auch wenn es nicht leicht ist seinen Lebensstil zu verändern, vom unbeweglichen Fernseh- und Computerleben auszusteigen und in ein neues Leben mit gesunder Ernährung, angemessener Kalorienzufuhr und täglicher körperlicher Aktivität einzusteigen. Es wird das Körpergewicht reduziert, das viszerale Fett abgebaut und Muskeln wieder aufgebaut. Nachhaltig ist diese Lebensumstellung aber meist nur, wenn der Jojo-Effekt vermieden wird und Ernährung und Bewegungsprogramm so gestaltet sind, dass man einmal abgenommenes Körpergewicht nicht wieder aufbaut. Dazu braucht der Körper eine proteinbetonte Ernährung, also viel Eiweiß, die den Muskelaufbau unterstützt und das Sattheitsgefühl am längsten aufrecht erhält.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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