Forschung

Die Tür zur sachlichen Debatte über „tobacco harm reduction“ ist offen

Die Tür zur sachlichen Debatte über „tobacco harm reduction“ ist offen

Das Aktionsbündnis Nichtrauchen (ABNR) hat die Teilnahme des Tabak-Unternehmens Philip Morris auf dem diesjährigen Hauptstadtkongress Medizin und Gesundheit öffentlich scharf kritisiert. Das Unternehmen veranstaltete dort ein Symposium zur Schadensreduzierung beim Tabakkonsum (Tobacco Harm Reduction) Das ABNR plädierte aber dafür das Konzept der Tobacco Harm Reduction auf künftigen Kongressen mit unabhängigen Experten durchzuführen, um die Chancen für die Krankheitsprävention zu beleuchten und voranzutreiben.
Auf die Teilnahme eines Tabakherstellers mit dem Symposium „Tobacco Harm Reduction: Chance für Prävention nichtübertragbarer Krankheiten“ wurde zunächst mit Interesse und Erstaunen, aber auch mit Kritik reagiert. Das ABNR protestiert im Vorfeld des Kongresses zunächst mit einem offenen Brief an die Veranstalter gegen die Ausrichtung des Symposiums durch Philip Morris; dem Konzept der Tobacco Harm Reduction auf einem gesundheitsbezogenen Kongress wurde ausdrücklich nicht widersprochen. Dr. Alexander Nussbaum, wissenschaftlicher Sprecher von Philip Morris Deutschland, zeigte Verständnis für die kritische Sicht der Präsenz von Philip Morris auf einem Kongress der Gesundheitswirtschaft.
Das ABNR spricht sich in seinem Offenen Brief dafür aus, das Konzept der Harm Reduction auf künftigen Kongressen in einem von der „Tabakindustrie unabhängigen Rahmen“ zu diskutieren (1).
„Es ist wichtig, dass die Debatte in der medizinischen Fachwelt Deutschlands möglichst breit geführt wird“, so Nussbaum. Er bedauerte, dass dieses wichtige Thema in Deutschland kaum im Fokus steht, so dass auf dem Hauptstadtkongress ein Impuls zur Initiierung solcher Debatten gesetzt werden sollte.
Das Konzept der Tobacco Harm Reduction setzt darauf, bestehende Maßnahmen der Tabakkontrolle und –regulierung zu ergänzen, mit dem Ziel erwachsenen Rauchern, die das Rauchen nicht aufgeben, alternative Produkte anzubieten, mit nachweislich weniger Schadenspotential als herkömmliche Zigaretten. Wissenschaftlich anerkannt ist bereits, dass der Dampf von E-Zigaretten und Tabakerhitzern deutlich weniger Schadstoffe enthält als herkömmlicher Zigarettenrauch. Bestätigt wurde vom Bundesinstitut für Risikobewertung speziell für die Tabakerhitzer, dass der Gehalt der vom Institut gemessenen Schadstoffe um 80 bis 99 Prozent reduziert ist (2).
Die Bewertung des Konzepts der Harm Reduction unterscheidet sich international stark voneinander, obwohl man sich auf identische wissenschaftliche Erkenntnisse stützt. Während in Großbritannien eine pragmatische Sichtweise verfolgt wird, zeigt sich Deutschland noch sehr zurückhaltend. „In Großbritannien nutzen staatliche Gesundheitsbehörden inzwischen Kampagnen zur Schadensreduzierung, um Raucher vom sehr schädlichen Zigarettenrauchen wegzubringen. Inzwischen gehört der Anteil der Raucher in Großbritannien zu den niedrigsten in Europa“, erläutert Nussbaum. „Wir sind überzeugt, dass in der Tabakregulierung die Vorsorge und Schadensminimierung miteinander vereinbar sind“, führt er aus mit dem Hinweis, dass beide Prinzipien sachlich diskutiert werden sollten.
Die Teilnehmer des Symposiums waren sich einig, dass in vielen Bereichen der Medizin und Sozialpolitik das Konzept der Harm Reduction akzeptiert ist, das für Raucher besonders sinnvoll wäre, und einer Überprüfung durch kontinuierliche Datenerhebung bedarf. Diese Untersuchungen müssten dann belegen, ob das Konzept der Harm-Reduction sich langfristig tatsächlich in epidemiologischen Daten widerspiegelt. Nur so seien fundierte Aussagen darüber möglich, ob nicht-übertragbare Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf- oder chronische Atemwegserkrankungen tatsächlich reduziert werden können.

1) Aktionsbündnis Nichtrauchen: Protestnote von 15 Gesundheitsorganisationen gegen das Philip Morris-Symposium auf dem Hauptstadtkongress 2018. Öffentlicher Brief an den Veranstalter des Hauptstadtkongresses. 5. Juni 2018, Berlin. Quelle http.//www.abnr.de/media/abnr-protestnote_hauptstadtkongress
2) Mallock, N., Böss,L., Burk, R. et al: „levels of selected analyticsin the emissions of „heat not burn“tobacco products that are relvant to assess human health risc“, Arch Toxicol (2018)

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    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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