Ernährung

Der Verdauung wird viel zugemutet

Der Verdauung wird viel zugemutet

Eine der häufigsten Diagnosen in der Allgemeinarztpraxis ist die funktionelle Dyspepsie, deren Symptome als Sodbrennen, Magendruck, Schmerzen im Oberbauch, Blähungen und Appetitlosigkeit vielen Menschen erheblich zusetzt. Wenn selbst die akribische Ursachensuche des Arztes kein organisches Korrelat finden kann, welches die Symptome begründen würde, steht die Diagnose funktionelle Dyspepsie im Raum. Die quälenden unterschiedlichen Symptome sollen möglichst alle gleichzeitig therapiert werden und verschwinden und dazu muss eine Substanz über eine Multi-Target-Funktion verfügen. Eine solche ist dem pflanzlichen Arzneimittel Iberogast® bescheinigt, das seit mehr als 50 Jahren als sichere und wirksame Therapieoption bei funktioneller Dyspepsie zur Verfügung steht.
Dem Verdauungstrakt des Menschen wird heutzutage viel zugemutet, zu große Mengen, zu fette oder zu süße Nahrungsmittel werden aufgenommen, das Sättigungsgefühl versagt und der Magen wird oft extrem belastet. Kein Wunder also, dass der Magen streikt und seine normale Verdauungsfunktion beeinträchtigt ist. Psychischer Druck, Angst oder Stress, schlechte Ernährungsgewohnheiten und schädliche Stoffe wie zu viele Zigaretten und große Mengen Alkohol beeinträchtigen die normale Funktion, weil sich kleinste Entzündungen in den Magenstrukturen angesiedelt haben und die normale Beweglichkeit (Motilität) eingeschränkt ist. Die Symptome einer funktionellen Dyspepsie treten auf, deren Intensität und Qualität erheblich variieren kann und entsprechende negative Auswirkungen auf die Lebensqualität ausüben.
Es überwiegt in den meisten Fällen eine Störung der Magenmotilität, und diese beeinträchtigt die Magenfunktion. Die Nahrung aufzunehmen, durch muskuläre Wandbewegungen die Nahrung mit den Magensäften zu durchmischen und portionsweise in das den Duodenum (Zwölffingerdarm) und den Dünndarm abzugeben, gehört zu den originären Funktionen des Magen für eine geregelte Verdauung. Voraussetzung dafür ist die muskuläre Wandbewegungen und ausreichende Verdauungssäfte, damit eine Vorverdauung stattfindet. Ob sich die Magenmuskulatur bei Hypermobilität zu stark kontrahiert oder bei Hypomotilität zu wenig bewegt, entspricht in letzter Konsequenz einem unphysiologischen Bewegungsablauf mit negativen Auswirkungen auf die Verdauungsfunktion und den Nahrungstransport.
Als Konsequenz entstehen diverse Symptome vorwiegend im oberen Verdauungstrakt, und der Arzt diagnostiziert eine funktionelle Dyspepsie. Es kommt zu quälendem Sodbrennen, zu unangenehmen Druckgefühl im Oberbauch, Bauchschmerzen, Bauchkrämpfe und Blähungen können ebenfalls auftreten, Appetitmangel, Übelkeit und Erbrechen begleiten die funktionelle Dyspepsie nicht selten. Meist treten die Beschwerden im Zusammenhang mit den Mahlzeiten auf, sie können mehr oder weniger stark ausgeprägt sein schränken die Lebensqualität des Betroffenen erheblich ein.
Der Verdauungstrakt des Menschen ist von einem dichten Nervengeflecht umgeben und steht in direkter Kommunikation mit dem Zentralnervensystem. Dies ist der Ort, der als Bauchhirn bezeichnet wird, weil dort alle Signale empfangen und weitergeleitet werden.

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  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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