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Botschaft ans Gehirn: Körpertemperatur auf Fieber stellen

Botschaft ans Gehirn: Körpertemperatur auf Fieber stellen

Die feuchte und kalte Jahreszeit macht es wahrscheinlich, dass Erwachsene und Kinder sich Erkältungsviren einfangen und das Bett mit Husten, Schnupfen, Halsschmerzen und einer Bronchitis sowie fieberhaften Körpertemperaturen hüten.
Bei vielen Menschen wiederholen sich diese Erkältungskrankheiten jährlich, in den Büros bleiben viele Arbeitsplätze leer wegen Krankmeldungen und die nicht erkrankten Kollegen stöhnen unter der Mehrarbeit. Wenn sich dann auch noch im Kindergarten oder der Schule die Erkältungen ausbreiten, die hustenden und fiebrigen Kinder zu Hause bleiben, weil das Fieberthermometer über die 38 Grad-Marke angestiegen ist, kommt für berufstätige Eltern richtig Stress auf.
Mittelohrentzündung oder grippaler Infekt sind bei Kindern meist mit Fieber verbunden, mit dem der Körper versucht die Attacke der Viren abzuwehren. Weiße Blutkörperchen erkennen als Teil der körpereigenen Immunabwehr die eingedrungenen Erreger und setzen Botenstoffe frei, die zur Thermoregulation im Gehirn Signale abgeben. Die Regulierung der normalen und der erhöhten Körpertemperatur geschieht im Hypothalamus, von wo aus bei einer Infektion mit eingedrungenen Erregern der Temperaturwert höher eingestellt wird.
Diese Temperaturregulierung dient dem Zweck die Vermehrung der Erreger zu blockieren und letztendlich die Eindringlinge zu zerstören. Die Temperatur erreicht einen dann den für die Erreger richtigen Wert um diese zu zerstören. Die Höhe der Körpertemperatur lässt darauf schließen, ob es sich um einen temperaturempfindlichen Keim handelt, oder ob es sich um einen widerstandsfähigen Keim handelt, zu dessen Zerstörung eine sehr hohe Körpertemperatur erforderlich ist.
Die Symptome dieser Entwicklung sind Muskelzittern, Kältegefühl und reduzierte Schweißproduktion, die erst dann nachlassen, wenn die Vermehrung der Erreger gestoppt ist und die Thermoregulation die Botschaft erhält die Körpertemperatur wieder zu normalisieren. Der gesamte körperliche Ablauf einer Erkältung mit allen Symptomen kostet den Körper eine Menge Kraft und Energie. Das spiegelt sich wider in der Müdigkeit und der allgemeinen Erschöpfung, die auch nachdem das Fieber gesunken ist, noch eine Zeit der Bettruhe und Vermeidung von Anstrengungen erforderlich macht. Diese Rekonvaeszenszeit sollte unbedingt eingehalten werden, weil sie wichtig ist für die Heilung und Wiederherstellung der Gesundheit.

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Blickpunkt

  • Chronisch Entzündliche Darmerkrankungen:
    Colitis ulcerosa

    Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sind als chronisch entzündliche Darmerkrankungen bekannt. Es handelt sich dabei um Darmentzündungen, mit denen der Betroffene sich meist lebenslang auseinandersetzen muss. Kennzeichnend für chronisch entzündliche Darmerkrankungen ist, dass es in Intervallen zu schmerzhaften Entzündungsschüben kommt, die sich mit Phasen abwechseln, in denen die Symptome gar nicht oder nur abgeschwächt vorhanden sind.

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